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Wild Campen in Deutschland

Wie man hier nachlesen kann, ist Wildcampen in Deutschland generell verboten.
Es gibt aber Ausnahmen:

Hier darf man ganz legal wild campen

Pfälzer Wald:

Foto aus dem Pfälzer Wald

© Foto: Udo Drews / pixelio.de

Seit 2009 darf man im gut erschlossenen Pfälzer Wald abseits der Hütten und Wanderwege legal wild campen.
Ermöglicht hat dies der Verein Südliche Weinstrasse e.V. in Kooperation mit Landesforsten, mehreren Ortsgemeinden und einer privaten Waldbesitzerin.
Der Naturpark Pfälzer Wald bietet Abenteuer, Wildnis und Natur – mitten in Deutschland. Zu sehen gibt es faszinierende Sandsteinfelsen, endlose Wälder und hohe Bergkuppen.
Das wildcampen ist jedoch nur auf den dafür vorgesehenen Plätzen erlaubt und muss vorher angemeldet werden. Die Plätze liegen abseits der Wanderwege und sind nur zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichbar. Sie laden dazu ein die Natur des Pfälzerwaldes bei einer Übernachtung in der Wildnis hautnah zu erleben.
Weitere Informationen finden sich hier: http://www.trekking-pfalz.de

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Nationalpark Sächsische Schweiz

Foto aus der Sächsischen Schweiz

© Foto: clermac / pixelio.de

Inmitten einer der schönsten Flecken Deutschlands, dem Nationalspark Sächsische Schweiz (der zum Teil in Tschechien liegt), bietet eine ganz besonders ausgefallene Form des übernachtens in der Freiheit: das boofen. Hierbei handelt es sich um eine uralte Tradition vorwiegens sächsischer Bergsteiger, die in bestimmten Teilen des Nationalparks frei übernachteten.
57 offizielle Freiübernachtungsstellen gibt es auf denen man ohne Probleme zu bekommen in der Natur nächtigen darf.
Eine Liste findet sich hier: http://www.nationalpark-saechsische-schweiz.de

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Weitere Orte:

In diesen Bundesländern ist es durch die Landesnaturschutzgesetze erlaubt eine Nacht in der freien Natur zu zelten, wenn man “nicht motorisiert” (also Kanufahrer, Wanderer, Radfahrer) ist und sich ausserhalb von Naturschutzgebieten befindet:

Außerdem: Wild Campen auf Privatgrundstücken ist mit Einverständnis des Besitzers erlaubt!

Generell gilt:
Man ist Gast in der Natur und hat sich auch so zu verhalten: Grundsätze des Wild Campens

12 Comments to “Wild Campen in Deutschland”

  1. Abc sagt:

    Korrektur zur Sächsischen Schweiz: Das sogenannte “boofen” erlaubt nur das *übernachten* in der Natur. Zelten ist explizit verboten.
    Also Biwak-Sack mitnehmen und los gehts. Zelten ist nur auf den ausgewiesenen Zeltplätzen erlaubt.

  2. Wie sieht es denn aus wenn ich ein Privates Grundstück in Schleswig Holstein habe und das aber ein Naturschutzgebiet oder Biotop ist?

  3. alfred sagt:

    es ist weniger ein problem, in doitschland wie auch anderswo “wild” zu übernachten. Ohne zelt schon gar nicht, mit nur bei entsprechend dummer verhaltensweise, stichwort müll, übertriebene feuerstellen, schändung der natur…

    Not tut einfach, was der brite als common sense bezeichnet. vielleicht liegt in dessen abwesenheit ja das eigentliche doitsche problem. mit entsprechender um- und rücksicht hatte ich jedenfalls noch nirgends probleme, nachdem ich sie immer so verließ, wie ich sie vorgefunden hatte, manchmal sogar sauberer.

  4. Outdoor Atze sagt:

    Weitere Korrektur zur Sächsischen Schweiz, bzgl. “boofen”:

    Unter boofen versteht man die Übernachtung ohne Zelt unter einem Felsvorsprung. Nicht mehr und nicht weniger.

  5. Ulfhednar sagt:

    Das sogenannte “Wildcampen” in RP ist eigentlich kein Wildcampen. Die Plätze sind kostenpflichtig, die Zeltplätze sind eingegrenzt, es gibt nur eine Feuerstelle pro Camp und zumindest die Plätze die ich bis jetzt selbst gesehen habe sind keine 100m vom nächsten Parkplatz (und den damit verbundenen Straßen) entfernt. Da kann man genausogut auf einen Campingplatz gehen.

    • ulfberth sagt:

      War auch mein Gedanke, unter Wildcampen verstehe ich das freie Übernachten an einer selbstgewählten Stelle, ohne Anmeldung und eingegrenzten Zeltplatz, aber das ist nunmal Deutschland, wo alles bis ins kleinste Detail reguliert sein muss, damit man ja nicht an den Punkt kommt, wo man denken und vernünftig sein müsste.

  6. sameer sagt:

    Hi, ich interessiere mich über camping ins wald. Möchte ich gerne wissen ob es möglich ist und wenn ja denn wo? Was muss man dafür machen, ich meine irgendwo anmelden oder so was? Kann man zelt bauen? Lager feur anstalten? Also grunde genommen, wie alt modisch leben nur mit natur?

    Freu ich mich über eure antworten.
    P.S.: entschuldi ich mich für mein unkonstruktierte and gebrochene Deutsch. :-)

    LG

  7. Max sagt:

    Hallo,

    ich wollte demnächst mit meiner Frau und Tochter in einem Zelt im Wald übernachten.
    Kennt ihr gute Stellen in und um Berlin?

    Liebe grüße

    Max

  8. Christel Binder sagt:

    Wenn ich es richtig verstanden habe, darf man nirgendwo in Deutschland unangemeldet campen oder zelten. Aber ich darf doch sicher mit Zelt als Wetterschutz rasten, wenn ich auf dem Weg zum Campingplatz (z. B. beim Trampen) von der Dunkelheit dazu “angehalten” werde, oder?

  9. embasios sagt:

    Wild zelten kann man in Deutschland schlichtweg vergessen. Das Zelten ist in Deutschland überall da verboten, wo es nicht explizit erlaubt ist (sprich Zeltplätze oder man hat dier Erlaubnis vom Grundstücksbesitzer). In Europa kann man nur in Skandinavien und in Teilen der Schweiz wild zelten. In Skandinavien darf man auch ohne probleme ein Lagerfeuer anfachen (solange man es nicht übertreibt!!!). Schweden (Fähre kostet ca. 50 pro Richtung) kann man auch schön Zelten, allerdings ist es in südlichen Regionen auch teilweise verboten. Letvia ist auch super (gibt ne Fähre von Kiel aus), aber da spricht keiner Englisch. Dafür sind die Leute dort super nett. In der Schweiz darf man das Zelt vor Dunkelheitanbruch aufschlagen und muss es bei Sonnenaufgang wieder abbauen. An vielen Seen darf man in der Schweiz vom Ufer, mit Hacken ohne Wiederhacken, ohne Angelschein angeln.

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